Lean Manufacturing und Six Sigma verbessern Leistung aus unterschiedlichen, kompatiblen Blickwinkeln. Lean betont Kundenwert, Fluss, Pull, Verschwendung, Standardarbeit und tägliche Problemlösung. Six Sigma reduziert Variation und Fehler mit disziplinierter Messung und Analyse, häufig über DMAIC. Die Wahl folgt dem Problem: Fluss und Verzögerung, Variation und Fähigkeit oder eine Wechselwirkung, die beides benötigt.
Methode aus Verlustmechanismus gewählt
Analysetiefe dem Risiko angepasst
Fluss, Variation und Sicherung verbunden
Die Kernfragen vergleichen
Lean fragt nach Wert, Fluss, Pull-Hindernis und Verbesserung des Standards. Six Sigma fragt nach Variation, Fähigkeit, erklärenden Eingängen und wirksamer Kontrolle.
Lean nutzt Daten und Six Sigma kann Fluss verbessern. Entscheidend sind dominante Unsicherheit und benötigte Tiefe.
- Lean: Wert, Lieferzeit, WIP, Fluss, Pull und Standard
- Six Sigma: Fehler, Messung, Variation, Fähigkeit und Kontrolle
- Beide: Anforderung, Evidenz, Experiment und Eigentum
Nach Problemsignatur wählen
Lean passt bei Losen, Warten, Übergaben, hohem WIP, Unwucht oder instabiler Tagesreaktion. Six Sigma passt bei Verteilung, Fähigkeit, Fehlern, Messung oder mehreren Einflussgrößen.
Kombiniere, wenn Fluss und Variation interagieren, und beginne mit der einfachsten glaubwürdigen Methode.
Methode und Datenlast an Risiko anpassen
PDCA kann Beobachtung und Versuch nutzen; DMAIC ergänzt Messsystem, Fähigkeit, Statistik und Kontrolle. Nicht jedes Werkzeug gehört in jedes Projekt.
Prüfe Definition, Mix, Stichprobe und Messsystem vor komplexer Analyse.
- Definieren
Anforderung und Lücke.
- Signatur prüfen
Fluss, Stabilität und Variation.
- Tiefe wählen
Minimal glaubwürdige Methode.
- Kausalität testen
Änderung oder Experiment.
- Regeln
Standard und Reaktionsplan.
Menschen und Systemkontext einbeziehen
Statistische Signifikanz wählt nicht automatisch die beste Intervention. Beachte Sicherheit, Ergonomie, Wartung, Mix, Warteschlangen und Engpass.
Spezialisten stärken das Lernen; Prozessverantwortung bleibt beim Team.
Durch sichtbare Kontrolle sichern
Für Fluss: Freigabe, WIP, Standard und Eskalation. Für Variation: Messung, Grenzen, Reaktion, Wartung und Bedingungen.
Prüfe über Schichten, Produkte und Störungen. Dauerbeobachtung durch das Projektteam ist keine Sicherung.
Praxis-Checkliste
- Anforderung und Lücke definieren.
- Fluss von Variation trennen.
- Messung und Daten prüfen.
- Komplexität angemessen wählen.
- Team und Spezialisten verbinden.
- Kausalität testen.
- Engpasswirkung prüfen.
- Kontrolle installieren und bestätigen.
Häufige Fragen
Fragen vor der Anmeldung
Quellen und Vertiefung
Maßgebliche Referenzen für Recherche und Prüfung dieses Leitfadens.
